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Aerodynamik, Stabilität, Feedback, geringes Gewicht und Fahrgefühl beim Carbon-Radsatz

Die Eigenschaften von Carbon-Laufrädern lassen sich in fünf Dimensionen einteilen: Aerodynamik, Stabilität, Feedback, geringes Gewicht und Fahrgefühl. Aerodynamik, Stabilität und geringes Gewicht sind dabei auf den ersten Blick klar erkennbar. Was sind also Feedback und Fahrgefühl? Bei den Bola Carbon-Tests wird großer Wert auf das Feedback von Carbon-Fahrradrädern gelegt, denn die Schönheit von Rennrädern liegt in der Rückmeldung, die sie dem Fahrer geben. Feedback ist jedoch nicht dasselbe wie Steifigkeit. Wenn die Steifigkeit zu einem besseren Feedback führt, dann ist das integrierte Design des Laufradsatzes der König der Leistung. Das stimmt jedoch nicht. Der Grund dafür ist, dass Radfahrer keine Maschinen sind und die Ausrüstung nie umso besser ist, je härter sie ist. Einfach ausgedrückt: Auf einem sehr harten Laufradsatz stehen Sie 10 Sekunden lang, auf einem Laufradsatz mit angemessenem Feedback jedoch 1 Minute. Fühlt sich die Straße angenehm an? Nicht ganz. Beim Vergleich werden Sie feststellen, dass einige Radsätze zwar auch komfortabel sind, aber ein „lockeres“ Fahrgefühl vermitteln, und solche Radsätze können auf holprigen Straßen bergab Panik auslösen. Durch schlauchlose Reifen wurde der Komfort des Radsatzes erheblich verbessert, das Fahrgefühl kann jedoch nicht vollständig verbessert werden.


Welche dieser fünf Eigenschaften lässt sich am einfachsten erreichen? Sie glauben vielleicht nicht, dass ein Carbon-Radsatz leicht ist, aber solange Sie bereit sind, auf andere Eigenschaften zu verzichten, kann er sehr leicht gemacht werden. Biker hinterlassen oft Nachrichten, in denen steht, dass ein maßgefertigter Radsatz nur 12xx Gramm wiegt, als ob der Radsatz einfach nur leicht wäre. Natürlich hat Bola nicht gesagt, dass leicht nicht gut ist, aber leicht allein reicht nicht aus. Kletterräder müssen leicht sein und ein gutes Feedback bieten.
Aus einer Perspektive, die den Radsport stärker beeinflusst, müssen Aerodynamik, Stabilität und Feedback unter den ersten drei Plätzen liegen. Wer jedoch an erster und wer an zweiter Stelle steht, hängt vom jeweiligen Einsatzszenario ab. Die Geschwindigkeit beim Nivellieren und Bergabfahren steht in Bezug auf die Aerodynamik eindeutig an erster Stelle. Wenn Sie an einem windigen Tag Fahrrad fahren, ist die Stabilität offensichtlich und steht an erster Stelle. Wenn Sie Sprints und Pisten gewinnen möchten, ist Feedback wichtiger.
Manche Radfahrer sagen vielleicht: „Ich muss auf meinem Freizeitrad nur gut aussehen.“ Doch wenn es nur eine gemütliche Fahrt ist und man nicht das aufregende Gefühl erleben möchte, bis ans Limit zu gehen, dann ist das wichtigste Kriterium beim Laufradsatz das Fahrgefühl (der Komfort). Schließlich kann die Aerodynamik nur bei einer bestimmten Geschwindigkeit effektiv sein, und nur wenn man am eigenen Limit fährt, ist ein spürbares Feedback spürbar. Das Fahrgefühl wird Sie jedoch während der gesamten Fahrt begleiten. Bola empfiehlt Freizeitradlern dringend, Laufräder mit einer Innenbreite von 23 mm zu wählen, da diese die Reifen breiter machen und für Komfort sorgen, ohne das Gewicht oder den Rollwiderstand zu erhöhen.
Manche Fahrer halten Feedback für mystisch, doch es kann durchaus Einfluss haben. Manche Biker behaupten, ein einminütiger Slope-Test sei bedeutungslos, doch in Wirklichkeit spiegelt dieser das Feedback des Teams wider. Feedback bestimmt, wie viel Kraft man aushalten kann, und viele Menschen empfinden eine Minute Krafteinwirkung als schwer kontrollierbar, was zu erheblichen Unterschieden in den Testergebnissen führt. Tatsächlich werden Sie bei längerer Fahrt feststellen, dass das Feedback des Equipments sehr subtil ist und Sie sogar spüren können, ob Sie es schleifen oder es gegen Sie läuft.

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