Welche Felgenhöhe ist optimal?
Die Felgenhöhe hat Einfluss auf Aerodynamik, Gewicht, Steifigkeit, Seitenwindempfindlichkeit, Klang und Optik .
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Felgenhöhe |
Aerodynamik |
Masse |
Steifigkeit |
Seitenwindtoleranz |
| bis zu 30 mm |
- |
++ |
- |
++ |
| 38 mm |
- |
+ |
- |
++ |
| 45 / 50 mm |
+ |
+ |
+ |
+ |
| 55 / 60 mm |
++ |
- |
++ |
- |
| 70/80 / 90 mm |
+++ |
- |
+++ |
- |
| Scheibenrad |
++++ |
--- |
++++ |
nur Hinterrad |
Die unten genannten Vorteile von „echten“ Aero-Felgen (bei denen der Widerstand mit zunehmendem Anstellwinkel abnimmt statt zu steigen) sind erst ab Radhöhen (Felge plus Reifen) mit der 2,5-fachen Reifenbreite möglich (Beispiel: Reifenbreite 25mm -> Radhöhe (Felge + Reifen) = 63mm).
Über Optik und Sound muss jeder seine eigene Entscheidung treffen. 38mm kaum spürbar, wohingegen ab 55mm die Felgen das Rennrad optisch dominieren.
Die hohen Felgen verstärken mit ihrem mächtigen Resonanzraum Fahrgeräusche aller Art. Es rumpelt, grollt und brummt, dass es eine Freude ist. Die Geräusche können richtig motivieren, denn so wird Tempo akustisch erlebbar . Je stärker man tritt, desto lauter zischt es von hinten. Der Sound von 50mm Carbonfelgen kann süchtig machen und steigert die Motivation bei hohem Tempo auf jeden Fall .
Hinweis zur Steifigkeit:
Je höher die Felgenhöhe, je breiter die Felge, je stärker die Speichen abgewinkelt, je dicker die Speichen und in geringerem Maße auch je enger diese sind, desto höher ist die Seitensteifigkeit eines Laufrades. Aber auch die Speichenelastizität (mm/N) und vor allem die Speichenanzahl tragen hierzu bei.
Hier ist insbesondere das Hinterrad im Nachteil, da der Speichenwinkel auf der Ritzelseite gering ist (nur 4°). Deshalb sind Vorderräder meist steifer.
Eine hohe Gesamtsteifigkeit macht sich vor allem beim Sprint und Satteln am Berg (ab 500 Watt) bemerkbar.
Fahrer die leistungsstärker sind (> 1200 Watt) und mehr als 75kg wiegen, sollten auf eine hohe Steifigkeit des Hinterrades achten .
Besonders wichtig für eine verlustfreie Kraftübertragung auf das Hinterrad ist die Verwindungssteifigkeit , damit Ihre Muskelkraft für den Vortrieb nicht in der Verformung des Laufrades verloren geht.
Ein steifes Vorderrad ist wichtig, da das Körpergewicht hauptsächlich auf dem Vorderrad lastet. Die Seitensteifigkeit des Vorderrads ist außerdem für Zielgenauigkeit, Direktheit und Lenkpräzision verantwortlich.
Abschluss:
Wenn Sie 75kg und mehr wiegen und mehr als 1200 Watt laufen können, sollten Sie auf eine hohe Steifigkeit achten, um für alle Fahrsituationen gewappnet zu sein.
Für eine hohe Steifigkeit empfehlen wir mindestens 45 mm für das Vorderrad und 55 mm oder mehr für das Hinterrad.
Die 2:1 Einspeichung des Hinterrades mit den 16 Speichen auf der Ritzelseite bewirkt eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit für einen verlustfreien Vortrieb.
Hinweis zur Aerodynamik:
Ab 15-20 km/h ist die Aerodynamik der entscheidende Faktor für die Geschwindigkeit. Das ist auch für Hobby-Radfahrer wichtig. Wer Wert auf geringen Luftwiderstand legt, sollte möglichst hohe Felgen bis 60mm wählen. Leider spielt dann aber die Seitenwindtoleranz am Vorderrad eine wichtige Rolle. Mehr dazu weiter unten ...
Das Hinterrad ist unempfindlich gegenüber Seitenwind. Daher sollte hier für maximale Aerodynamik die maximale Felgenhöhe gewählt werden. Aufgrund des höheren Gewichts und der dominanten Optik ist jedoch ein Höhenunterschied zwischen Vorder- und Hinterrad von mindestens 10mm empfehlenswert (Beispiel 45/55 bzw. 55/80 bzw. 60/90).
Die empfohlene Felgenhöhe für das Vorderrad hängt vom Einsatzzweck ab. Vorne muss immer ein Kompromiss zwischen guter Aerodynamik und geringer Seitenwindanfälligkeit gefunden werden .
Beim Vorderrad stehen 38mm, 45mm, 50mm, 55mm oder 60mm zur Auswahl. Als reines Wettkampfrad fürs Zeitfahren 80mm oder 90mm.
38mm und 45mm am Vorderrad sind im Hinblick auf die Seitenwindanfälligkeit immer problemlos.
Doch 38mm sind für eine Carbonfelge unterdimensioniert, bringen kaum Vorteile und sprechen nicht für die gewünschte ‚Aufwertung‘.
Je nach Windstärke/-frequenz sind 60mm und 70mm oft zu windig und machen auf langen Trainingsläufen bei Wind keinen Spaß. Das ist eher etwas für Rennen, schnelle Fahrten und Gebiete mit schwachem bis mittlerem Wind. Die 60/70mm Felgenhöhe ist im Radsport oder Zeitfahren gut zu fahren, bei langen Trainingsläufen könnte einen aber die Lenkung trotz torusförmigem Profil stören.
80 mm und 90 mm werden nur für Wettkämpfe (Zeitfahren) und Zeitfahrtraining empfohlen.
50mm und 55mm am Vorderrad hat gegenüber den flachen Felgen schon eine gute Aerodynamik, ist optisch ansprechend, ist nur wenig anfällig für Seitenwind und ist der Allrounder. Bei Fahrtwind im Rennen und Training absolut fahrbar und fahrbar. Die 50/55mm sind nie eine Gefahr oder Angst.
Die Lenkdrücke bei Böen mit Seitenwind werden bei 50/55mm zu 90% im Unterbewusstsein eingestellt. Bei 60/70mm sind es nur noch ca. 70%. So spürt man oft die Felgenhöhe und wünscht sich für längere Trainingseinheiten eine Nummer kleiner.
Abschluss:
Kein Laufrad kann alles optimal.
Um gute Aerodynamik, geringes Gewicht, geringe Seitenwindanfälligkeit und hohe Steifigkeit optimal vereinen zu können, empfiehlt sich eine Kombination mit unterschiedlichen Felgenhöhen .
Ein guter Kompromiss hinsichtlich geringem Gewicht und geringem Seitenwind sind 50/50- oder 55/55- Kombinationen bzw. 50/60 oder 55/80 für eine bessere Aerodynamik.
Die hohen Felgen verstärken mit ihrem mächtigen Resonanzraum Fahrgeräusche aller Art. Es rumpelt, grollt und brummt, dass es eine Freude ist. Die Geräusche können richtig motivieren, denn so wird Tempo akustisch erlebbar . Je stärker man tritt, desto lauter zischt es von hinten. Der Sound von 50mm Carbonfelgen kann süchtig machen und steigert die Motivation bei hohem Tempo auf jeden Fall .
Hier eine Klangprobe meiner 60mm Alu-Carbonfelgen KLICK
Hinweis zur Steifigkeit:
Je höher die Felgenhöhe, je breiter die Felge, je stärker die Speichen abgewinkelt, je dicker die Speichen und in geringerem Maße auch je enger diese sind, desto höher ist die Seitensteifigkeit eines Laufrades. Aber auch die Speichenelastizität (mm/N) und vor allem die Speichenanzahl tragen hierzu bei.
Hier ist insbesondere das Hinterrad im Nachteil, da der Speichenwinkel auf der Ritzelseite gering ist (nur 4°). Deshalb sind Vorderräder meist steifer.
Eine hohe Gesamtsteifigkeit macht sich vor allem beim Sprint und Satteln am Berg (ab 500 Watt) bemerkbar.
Fahrer die leistungsstärker sind (> 1200 Watt) und mehr als 75kg wiegen, sollten auf eine hohe Steifigkeit des Hinterrades achten .
Besonders wichtig für eine verlustfreie Kraftübertragung auf das Hinterrad ist die Verwindungssteifigkeit , damit Ihre Muskelkraft für den Vortrieb nicht in der Verformung des Laufrades verloren geht.
Ein steifes Vorderrad ist wichtig, da das Körpergewicht hauptsächlich auf dem Vorderrad lastet. Die Seitensteifigkeit des Vorderrads ist zudem für Zielgenauigkeit, Direktheit und Lenkpräzision verantwortlich. Die Zeitschrift TOUR schreibt, dass ein beim Tritt an der Bremse schleifendes Vorderrad vor allem auf eine zu weiche Gabel zurückzuführen sei. Mehr dazu hier .
Abschluss:
Wenn Sie 75kg und mehr wiegen und mehr als 1200 Watt laufen können, sollten Sie auf eine hohe Steifigkeit achten, um für alle Fahrsituationen gewappnet zu sein.
Für eine hohe Steifigkeit empfehlen wir mindestens 45 mm für das Vorderrad und 55 mm oder mehr für das Hinterrad.
Die 2:1 Einspeichung des Hinterrades mit den 16 Speichen auf der Ritzelseite bewirkt eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit für einen verlustfreien Vortrieb.
Hinweis zur Aerodynamik:
Ab 15-20 km/h ist die Aerodynamik der entscheidende Faktor für die Geschwindigkeit. Das ist auch für Hobby-Radfahrer wichtig. Wer Wert auf geringen Luftwiderstand legt, sollte möglichst hohe Felgen bis 60mm wählen. Leider spielt dann aber die Seitenwindtoleranz am Vorderrad eine wichtige Rolle. Mehr dazu weiter unten ...
Das Hinterrad ist unempfindlich gegenüber Seitenwind. Daher sollte hier für maximale Aerodynamik die maximale Felgenhöhe gewählt werden. Aufgrund des höheren Gewichts und der dominanten Optik ist jedoch ein Höhenunterschied zwischen Vorder- und Hinterrad von mindestens 10mm empfehlenswert (Beispiel 45/55 bzw. 55/80 bzw. 60/90).
Die empfohlene Felgenhöhe für das Vorderrad hängt vom Einsatzzweck ab. Vorne muss immer ein Kompromiss zwischen guter Aerodynamik und geringer Seitenwindanfälligkeit gefunden werden .
Beim Vorderrad stehen 38mm, 45mm, 50mm, 55mm oder 60mm zur Auswahl. Als reines Wettkampfrad fürs Zeitfahren 80mm oder 90mm.
38mm und 45mm am Vorderrad sind im Hinblick auf die Seitenwindanfälligkeit immer problemlos.
Doch 38mm sind für eine Carbonfelge unterdimensioniert, bringen kaum Vorteile und sprechen nicht für die gewünschte ‚Aufwertung‘.
Je nach Windstärke/-frequenz sind 60mm und 70mm oft zu windig und machen auf langen Trainingsläufen bei Wind keinen Spaß. Das ist eher etwas für Rennen, schnelle Fahrten und Gebiete mit schwachem bis mittlerem Wind. Die 60/70mm Felgenhöhe ist im Radsport oder Zeitfahren gut zu fahren, bei langen Trainingsläufen könnte einen aber die Lenkung trotz torusförmigem Profil stören.
80 mm und 90 mm werden nur für Wettkämpfe (Zeitfahren) und Zeitfahrtraining empfohlen.
50mm und 55mm am Vorderrad hat gegenüber den flachen Felgen schon eine gute Aerodynamik, ist optisch ansprechend, ist nur wenig anfällig für Seitenwind und ist der Allrounder. Bei Fahrtwind im Rennen und Training absolut fahrbar und fahrbar. Die 50/55mm sind nie eine Gefahr oder Angst.
Die Lenkdrücke bei Böen mit Seitenwind werden bei 50/55mm zu 90% im Unterbewusstsein eingestellt. Bei 60/70mm sind es nur noch ca. 70%. So spürt man oft die Felgenhöhe und wünscht sich für längere Trainingseinheiten eine Nummer kleiner.
Abschluss:
Kein Laufrad kann alles optimal.
Um gute Aerodynamik, geringes Gewicht, geringe Seitenwindanfälligkeit und hohe Steifigkeit optimal vereinen zu können, empfiehlt sich eine Kombination mit unterschiedlichen Felgenhöhen .
Ein guter Kompromiss hinsichtlich geringem Gewicht und geringem Seitenwind sind 50/50- oder 55/55- Kombinationen bzw. 50/60 oder 55/80 für eine bessere Aerodynamik.
Nachfolgend finden Sie eine Tabelle, die von Ihrer Priorität abhängt :
Für Hobbyfahrer oder als Trainings-Radsatz:.
Die rot markierten Größen kennzeichnen die 2017 COMPETITION Felgenhöhen
| Aerodynamik | 50/60 oder 55/55 |
|
Gewicht / Beschleunigung |
38/50 oder 45/55 |
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Seitenwindtoleranz |
38/50 oder 45/55 oder 45/80 |
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Steifigkeit |
50/60 oder 55/80 |
Für Radfahrer:
| Aerodynamik | 55/55 oder 70/80 |
|
Gewicht / Beschleunigung |
50/60 oder 55/55 |
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Seitenwindtoleranz |
45/55 oder 55/55 |
|
Steifigkeit |
55/80 |
Für Triathleten und Zeitradfahrer:
| Aerodynamik |
70/80 oder 80/80 oder 90/90 oder |
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Gewicht / Beschleunigung |
Nicht relevant |
|
Seitenwindtoleranz |
60/90 oder 55/80 oder |
Wenn du vorne und hinten die gleiche Felgenhöhe möchtest, empfehle ich dir die 50/50, 55/55 oder 60/60 Räder. Auch viele Profis fahren unterschiedlich hohe Felgen.
Manche Kunden kaufen fürs Training auch das 38/45mm Vorderrad und für Rennen 60mm oder höher.
Wer stressfreie, schnelle Laufräder für den Alltag sucht, wird mit unseren Bestseller- Drahtreifen 50/60 und 45/55 glücklich.
Die Aerodynamik der Räder ist sehr gut, die Seitenwind-/Böenbeständigkeit alltagstauglich und das Hinterrad sehr steif.